Schule ohne Rassismus

Seit dem Schuljahr 2019/2020 ist die Schule Steinfeld dank des Engagements der Schüler*innen eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Sie ist das erste Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Schleswig – Holstein, das als solches mit dem Titel ausgezeichnet wurde. Darüber sind wir sehr stolz.

 

Unser Weg zur Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Die Haltung, dass wir allen Menschen offen begegnen und uns dafür einsetzen, dass niemand ausgegrenzt wird aufgrund von seinem „So – Sein“ ist für uns nicht neu. Unser Förderschwerpunkt bringt bereits eine große Vielfalt mit sich  – wie die Schüler*innen an unserer Schule aussehen, was sie können und auch nicht können. Einige brauchen viel Unterstützung, einige weniger. Das ist unser Alltag. Herkunft, Religion und Hautfarbe sind in unserem Beisammen sein auch von weniger großer Bedeutung. „Ich bin anders, als du bist anders, als er ist anders, als sie…. sie ist anders, als er ist anders, als du bist anders als ich… wir, wir, wir sind anders als ihr, ihr, ihr seid anders als wir… na und! Das macht das Leben eben bunt.“ Heißt es in einem Lied, das die gesamte Schulgemeinschaft gerne singt.


Warum also „Schule ohne Rassismus“ werden?
Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Religion und Herkunft begegnet uns in unserem Alltag überall. Das hat die Schüler*innen – Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die sich in der Projektzeit einmal die Woche trifft, herausgefunden. Ausgrenzungen und Diskriminierung gibt es auf Bahnfahrten, beim Einkaufen, in der Schule und auch im Sport. Das ist für uns nicht richtig und passt nicht zu unserem Schulmotto: Wir sind nett zueinander! Dieses wollen wir nicht nur in der Schule, sondern auch in unserem außerschulischen Alltag leben.

 

Unsere Projekte
Um Vorurteile und Ängste vor Unbekanntem abzubauen, lernen wir fremde Kulturen und Religionen in unserem Unterricht kennen. So haben wir gemeinsam einen Projekttag zum Thema „Fremde Freunde“ gestaltet. Hier hat jede Klasse Gerichte aus anderen Ländern zubereitet und die Kultur ein wenig kennenlernen dürfen. In einem gemeinsamen großen Buffet konnten nun alle Schüler*innen und Erwachsenen Essen fremder Kulturen kennenlernen und genießen. Das war richtig toll.
Auch in unserer Geschichte haben wir erlebt, dass Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von Religiosität und Herkunft furchtbare Folgen haben kann. Mit diesem Thema setzt sich jährlich die Werkstufe intensiv auseinander und gestaltet einen Austausch mit einer Schule in Auschwitz, Polen. (Siehe Polen Austausch).


Verschiedene kleine Projekte werden immer wieder angeboten.  


Wir machen uns also auf den Weg:
Niemanden aufgrund von seiner Hautfarbe, Religion oder Herkunft auszugrenzen.
Aktiv zu werden, wenn uns Rassismus begegnet.
Wir schauen nicht weg!

 Logo Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage